Was ist die beste Blende und Brennweite für Porträts?

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Anonim

Wenn Sie gerade erst mit der Porträtfotografie beginnen, haben Sie sich wahrscheinlich gefragt, welche Blende und Brennweite am besten geeignet ist.

Um diese Frage zu beantworten, zeigen wir Ihnen, wie das Ändern der Blende und der verwendeten Brennweite bei Ihren Motiven zu sehr unterschiedlichen Effekten führen kann.

Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung, ob Ihre Motive von ihrer Umgebung oder einem Teil davon getrennt werden sollen, und ermitteln dann die geeignete Brennweite für den Porträtstil, den Sie aufnehmen möchten.

Das Objektiv spielt eine wichtige Rolle bei der Erstellung eines schönen Porträts. Es muss nicht unbedingt ein richtiges oder falsches Objektiv verwendet werden, sondern das für das Motiv und den Ort am besten geeignete.

Manchmal möchten Sie möglicherweise mehr Hintergrundinformationen zu Ihrem Motiv für ein Umweltporträt anzeigen, während Sie es bei anderen möglicherweise komprimieren und verwischen möchten, um Ihr Motiv zum Hauptaugenmerk zu machen.

Unterschiedliche Brennweiten wirken sich nicht nur darauf aus, wie viel Hintergrund in Ihren Aufnahmen sichtbar ist, sondern auch auf die Form und die Proportionen des Gesichts Ihres Motivs

Unterschiedliche Brennweiten wirken sich nicht nur darauf aus, wie viel Hintergrund in Ihren Aufnahmen sichtbar ist, sondern auch auf die Form und die Proportionen des Gesichts Ihres Motivs. Eine Weitwinkelbrennweite kann bei falscher Verwendung sogar einen Karikatureffekt hervorrufen, während eine Telebrennweite ein schmeichelhafteres Ergebnis liefern kann.

Die Verwendung eines schönen schnellen, erstklassigen Objektivs ist zwar wünschenswert, kostet jedoch etwas und es ist wichtig zu bedenken, dass Sie auch mit Kit-Objektiven und Standard-Zooms beeindruckende Ergebnisse erzielen können.

Es ist nicht nur eine Frage der Brennweite: Welche Blende Sie auswählen, ist auch wichtig. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie mithilfe der Schärfentiefe steuern können, welche Teile eines Bildes im Fokus angezeigt werden.

Was ist die beste Blende für Porträts?

Verschwommene Hintergründe

Eine große Blende wie 1: 4 oder 1: 2,8 (oder wenn Sie eine schnelle Primzahl verwenden, 1: 1,8 oder 1: 1,4) erzeugt eine schöne geringe Schärfentiefe. Dies bedeutet, dass die Bereiche vor und hinter dem Fokuspunkt, die ebenfalls scharf erscheinen, sehr klein sind. Dies ist ideal, wenn Sie den Hintergrund verwischen möchten und nur Ihr Motiv scharf halten möchten. Sie müssen jedoch sicherstellen, dass Ihre Fokussierung scharf ist, da sie unversöhnlich ist. Konzentriere dich auf die Augen.

Beste aus beiden Welten

Eine Blende von 1: 8 (oder etwas in der Nähe davon) kann Ihnen das Beste aus beiden Welten bieten. Die Schärfentiefe ist normalerweise eng genug, um ein Gefühl der Trennung vom Hintergrund zu erzeugen, und der Fokus ist fehlerverzeihender, während Sie weniger wahrscheinlich Kompromisse bei der Verschlusszeit oder der ISO eingehen müssen. Wenn Sie ein Setup mit Studioleuchten verwenden, ist diese mittlere Blende ein guter Ausgangspunkt.

Alles scharf

Eine sehr kleine Blende, wie z. B. 1: 22, eignet sich hervorragend, wenn andere Objekte in Ihrem Rahmen ebenfalls scharfgestellt werden sollen, z. B. das Modell im Hintergrund dieser Aufnahme. Wenn Sie jedoch mit kleinen Blenden aufnehmen, müssen Sie entweder eine längere Verschlusszeit verwenden, was möglicherweise die Verwendung eines Stativs erforderlich macht, um Unschärfe zu vermeiden, oder Ihren ISO-Wert erhöhen, wodurch Rauschen (Körnung) entsteht.

Was ist die beste Brennweite für Porträts?

24mm Weitwinkelobjektiv

Ein Weitwinkelobjektiv ist normalerweise nicht das Zielobjektiv für Porträtfotografen. Selbst die besten Weitwinkelobjektive können für Ihr Motiv weniger als schmeichelhaft sein, als wären Sie zu nah, Nasen und Stirn erscheinen größer. Weitwinkelobjektive haben ihre Verwendung in der Porträtfotografie. Sie eignen sich zwar nicht für Kopfschüsse, eignen sich jedoch perfekt für Umweltporträts, bei denen Sie jemanden in seiner Umgebung zeigen möchten, und können sie in der Mitte des Rahmens relativ klein halten.

85mm Porträtobjektiv

Ein kurzes Teleobjektiv ist normalerweise die Lieblingsbrennweite des Porträtfotografen - ideal ist eine Kamera mit einem APS-C-Sensor von etwa 56 mm oder eine 85 mm bei einem Vollbildmodell. Es geht genauso darum, wie nah Sie Ihrem Thema sind, wie um die Perspektive, die Sie bekommen. Ein 85mm bietet normalerweise einen bequemen Arbeitsabstand vom Motiv zum Fotografen.

200mm Teleobjektiv

Eine lange Brennweite kann für Porträtfotografen eine gute Wahl sein, da sie die Perspektive komprimiert. Dies kann für Ihr Motiv oft schmeichelhafter sein. Es ist auch einfacher, mit einem Teleobjektiv einen unscharfen Hintergrund zu erstellen. Wenn Sie also auch eine große Blende wie 1: 2,8 verwenden, können Sie beeindruckende Ergebnisse erzielen, da der unscharfe Teil des Bildes oft auch gut aussieht.

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